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2018-07-01 RESAFE-Pig - Ressourcen-schonender Ansatz in der Fütterung von Mastschweinen zur tiergerechten Versorgung und Reduktion von Emissionen

Mastschweine, Fütterung, Ressourceneffizienz, Emissionen

 

 

PROJEKTBESCHREIBUNG

 

 

Die Mastschweinehaltung in Deutschland war in den letzten Jahren geprägt von einem weiteren Anstieg der Tierbestände, einer räumlichen Konzentrierung und damit zusammenhängend einer regionalen Akkumulation von Nährstoffen. Die Anpassung der Tierhaltung und Fütterung an den heutigen Stand der Technik ist daher dringend notwendig, um die Freisetzung von Stickstoff aus dem Proteinstoffwechsel und die Emissionen auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Bisherige Fütterungskonzepte sind bei der Rationsgestaltung an jedem Tag in der Mast nur auf das „Durchschnittstier“ ausgelegt. Dadurch wird der unterschiedliche Bedarf einzelner Tiere innerhalb einer Gruppe nur unzureichend berücksichtigt. Tiere mit unter- oder überdurchschnittlicher Futteraufnahme werden nicht optimal im Sinne der Ressourceneffizienz versorgt.

In dem Projekt RESAFE sollen drei verschiedene Ansatzpunkte parallel untersucht werden: Fütterungssteuerung, Proteinreduktion und Optimierung der Rohfaserversorgung.

Eine vollautomatische Einteilung der Tiere entsprechend ihres Leistungspotentials mithilfe von Körperkonditionsbewertungssystemen (OptiSORT-Sortierschleusen-System) in Kombination mit einem automatischen Regelkreis in der Fütterungssteuerung, soll eine zu jeder Zeit mögliche Rationsanpassung entsprechend der Messdaten während der Mast ermöglichen. Auf Basis dieser Daten soll eine optimierte Proteinversorgung erfolgen, um den absoluten Proteineinsatz pro kg Ansatz zu reduzieren, und so die Emissionen auf ein Mindestmaß zu beschränken.

Gleichzeitig soll eine, um regional erzeugte Grundfuttermittel, ergänzte Ration, zur Förderung der Rohfaserversorgung zum Einsatz kommen. Hierdurch soll eine vermehrte mikrobielle Fixierung von Stickstoff im Kot erreicht werden, um die Freisetzung von Ammoniak aus der Gülle zu reduzieren. Außerdem soll durch den Rohfaseranteil über das Sättigungsgefühl die Futteraufnahme gesteuert werden, um beispielsweise Luxuskonsum bei Tieren mit hoher Futteraufnahme zu vermeiden.

 

Ziel des Projekts ist es das Fütterungsmodell RESAFE im Sinne der Ressourceneffizienz zu entwickeln und zu testen. Durch Darstellung von Nährstoffbilanzen, Emissionssituation und Wirtschaftlichkeit soll die Bereitschaft der Landwirte erhöht werden, mit Hilfe dieses neuartigen Fütterungssystems eine umwelt- und tiergerechtere Mastschweinehaltung zu etablieren.

 

PROJEKTGRUPPE

 

 

 PROJEKTPARTNER


 Hölscher+Leuschner

 

TiHo

 

 

 

PROJEKTFÖRDERUNG

 
 

 DBU
 
 
 
 

 


 

 

 


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