One Two
Aktuelles

Seit dem 1. Februar 2019 ist der Lehrstuhl für ‚Agrartechnik und –Robotik‘ durch Prof. Chris McCool (aus Brisbane/Australien) besetzt.

 

14. Tagung Bau, Technik und Umwelt in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung
vom 24. bis 26. September 2019 an der Universität Bonn

weitere Informationen

Millionen-Projekt zur Emissionsminderung in der Tierhaltung
Bundesministerin Klöckner überreicht Förderbescheid


Tiere brauchen keine Berührungsbetreuung

Wie die Digitalisierung in den Ställen das Tierwohl verbessern kann, erklärt Professor Büscher


Pressemitteilung

Schlupflöchern auf der Spur


Ausschreibung Masterarbeit in der Haushaltstechnik

Modellierung des Vitamin C‐Verlustes von Obst und Gemüse bei Gefrierlagerung /

 
 

 

    Institut für Landtechnik

Nußallee 5
D-53115 Bonn

Telefon
+49-228-73 2395
Fax
+49-228-73 2596

eMail
[Email protection active, please enable JavaScript.]

Anfahrt

Sie erreichen uns via

> Bus und Bahn

> PKW

 
Sie sind hier: Startseite Forschung Verfahrenstechnik in der Tierischen Erzeugung Sammelordner_Projekte 2015-07-01 Sauwohl-Fütterung - Tierindividuelle ad libitum Flüssigfütterung tragender Sauen in Gruppenhaltung (Opti-Sau)

2015-07-01 Sauwohl-Fütterung - Tierindividuelle ad libitum Flüssigfütterung tragender Sauen in Gruppenhaltung (Opti-Sau)

Fütterungstechnik, ad libitum, Gruppenhaltung, Sattfütterung, Rohfaser, Grundfutter

2015-07-01.2

 

PROJEKTBESCHREIBUNG

 

Die Gruppenhaltung tragender Sauen vier Wochen nach dem Belegen bis eine Woche vor dem Abferkeltermin ist seit dem 01.01.2013 gesetzlich vorgeschrieben. In der Gruppenhaltung werden die Tiere bei rationierter Fütterung mit einem Fressplatzverhältnis von 1:1 entweder synchron oder in Abrufstationen einzeln gefüttert. Der Vorteil der 1:1-Fütterung liegt in der arttypischen gleichzeitigen Futteraufnahme, nachteilig ist jedoch die fehlende Möglichkeit der einzeltierbezogenen Energiezufuhr. Abruffütterungen bieten zwar diesen Vorteil, entsprechen jedoch nicht dem arttypischen Futteraufnahmeverhalten und führen zu stetigen Rangkämpfen vor den Stationen. Eine Alternative ist die ad-libitum Fütterung der tragenden Sauen, wobei energiearmes, rohfaserreiches Futter zur freien Aufnahme angeboten wird. Vorteile des Systems sind die geringere Aggressivität durch die Sattfütterung bei verbesserter Kotkonsistenz und Senkung der MMA-Häufigkeit, nachteilig ist jedoch oft ein ‚Auseinanderwachsen‘ der Tiere.

Das vorliegende Forschungsprojekt dient der Entwicklung einer konzeptionell neuen Fütterung von tragenden Sauen in Gruppenhaltung, die die Vorteile der genannten Systeme vereint, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Den generell höheren Futterverbräuchen einer ad-libitum Fütterung von Sauen und damit höheren Futterkosten soll durch eine neuartige Fütterungstechnik begegnet werden. Dabei wird durch den Einsatz lokal zu erzeugender Futterkomponenten, die ähnlich den Grundfutterkomponenten in der Rinderhaltung einsiliert und damit konserviert werden, im Sinne eines nachhaltigen regionalen Anbaus dieser Pflanzen Rechnung getragen.

 

PROJEKTGRUPPE

 

 

 

PROJEKTPARTNER

·       

 

Hölscher+Leuschner
Hölscher + Leuschner Agrartechnik GmbH, Dr. R. Hölscher




TiHo

·         Institut für Tierernährung, Prof. J. Kamphues




Uni Halle

    ·    Institut für Agrar- und Ernährungs­wissenschaften, Prof. E. von Borell




     

    PROJEKTFÖRDERUNG

     

     

    rentenbank

     Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Zweckvermögens des Bundes bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank

                 BLE gefördert

     


    Artikelaktionen