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2005 Marks - Anlagen zur Trinkwasserversorgung in Schweineställen- Planungsgrundlagen, Bewertungsmethoden und Schwachstellenanalyse

Marks, Michael

 

Forschungsbericht Kurzfassung

 

 Ziel der Arbeit war es, Schwachstellen in der Wasserversorgungstechnik von schweinehaltenden Betrieben zu analysieren und zu beschreiben. Dazu wurde ein Erhebungsbogen erstellt. Im Weiteren sollte anhand von Laborversuchen untersucht werden, wie sich die Durchflussrate und die Betätigungskraft verschiedener Tränken in Abhängigkeit zum Wasserdruck verändern. Letztlich sollte mittels einer Managementsoftware der Wasserverbrauch eines Beispielstalles erfasst werden, um zu klären, in wieweit sich die Erfassung des Wasserverbrauchs auf Abteilebene als Managementgröße eignet.
Der im Rahmen der Arbeit entwickelte Erhebungsbogen wurde auf mehr als 20 Betrieben getestet. Es zeigte sich, dass der Bogen sich gut zur Analyse von Schwachstellen eignete. Im weiteren zeigte sich jedoch auch, dass die untersuchten Betriebe in ihren Eigenschaften so inhomogen waren, dass ein direkter Vergleich der Betriebe nahezu unmöglich war. Die Laboruntersuchungen haben ergeben, dass die Durchflussraten der Tränken vor allem für Saugferkel eine viel zu hohe Bandbreite aufwiesen. Die empfohlenen Durchflussraten für
verschiedene Haltungsbereiche ließen sich teilweise nur in einem sehr engen Druckbereich einhalten. Nur mit einer sehr genauen Einstellung der Tränken ist die Gefahr der Wasservergeudung als gering einzuschätzen. Bei der Messung der Betätigungskräfte ergaben sich ebenfalls sehr starke Unterschiede. In Abhängigkeit zum konstruktiven Aufbau der einzelnen Tränke stieg die Betätigungskraft proportional oder antiproportional zum Wasserdruck. Auch zeigte sich, dass die absolute Höhe der Betätigungskräfte sehr stark voneinander abwichen. Die Erfassung der Wasserverbräuche in einem Maststall zeigte, dass der Wasserverbrauch der Tiere sowohl von der Lebendmasse der Tiere, als auch von klimatischen und noch anderen Bedingungen abhängt. Eine Erfassung auf Abteilebene macht Sinn, wenn sich im Abteil eine homogene Tiergruppe befindet. Unter diesen Umständen kann der Wasserverbrauch als Managementfaktor von Bedeutung sein, weil unerklärliche Veränderungen im täglichen Verbrauch als Alarm gemeldet werden. Der Betriebsleiter hat dann die Möglichkeit, den Alarmgrund
zu finden und frühzeitig zu handeln.

Veröffentlichung

 

Institut für Landtechnik , Landwirtschaftliche Fakultät, Universität Bonn, 156 Seiten


 http://www.vdi.de/40697.0.html

 

 

 

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