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Seit dem 1. Februar 2019 ist der Lehrstuhl für ‚Agrartechnik und –Robotik‘ durch Prof. Chris McCool (aus Brisbane/Australien) besetzt.

 

14. Tagung Bau, Technik und Umwelt in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung
vom 24. bis 26. September 2019 an der Universität Bonn

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Millionen-Projekt zur Emissionsminderung in der Tierhaltung
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Tiere brauchen keine Berührungsbetreuung

Wie die Digitalisierung in den Ställen das Tierwohl verbessern kann, erklärt Professor Büscher


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Schlupflöchern auf der Spur


Ausschreibung Masterarbeit in der Haushaltstechnik

Modellierung des Vitamin C‐Verlustes von Obst und Gemüse bei Gefrierlagerung /

 
 

 

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Verfahrenstechnische Optimierung der Sätechnik für die Aussaat der Durchwachsenen Silphie

Biogas, Energiepflanze, Säverfahren, nachwachsender Rohstoff

         

 

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PROJEKTBESCHREIBUNG

Aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen müssen zur Versorgung von Biogasanlagen Alternativen bzw. Ergänzungen zu den überwiegend eingesetzten Substraten Mais, Getreide und Ackerfutter geschaffen werden. Die Durchwachsene Silphie (Silphium perfoliatum), ein ausdauernder Korbblütler aus Nordamerika, hat sich in den letzten Jahren als erfolgsversprechende Energiepflanze erwiesen. Neben der hohen Biomasseproduktion und Gasausbeute auf Silomaisniveau, weist die Durchwachsene Silphie eine Reihe von ökologischen und ökonomischen Vorteilen auf. Diese entstehen u.a. durch eine Nut­zungsdauer von mindestens zehn Jahren, einer langen Blütezeit und der ganzjährigen Bodenbedeckung.

Bisherige Bestände der Durchwachsenen Silphie wurden mittels zeit- und kostenintensivem Pflanzverfahren etabliert. Durch ein Säverfahren können die Verfahrenskosten für die Bestandesetablierung der Durchwachsenen Silphie deutlich gesenkt werden. Sowohl eine Einzelkornsaat, als auch eine Drillsaat sind möglich. Dabei sollten praxisübliche Sämaschinen genutzt werden, da so eine Neuanschaffung einer Maschine für die Betriebe vermieden werden kann. Allerdings erschwert das unförmige Saatgut und die geringe Triebkraft eine gleichmäßige und ausreichende Bestandesetablierung. Aus diesem Grund müssen an den Sämaschinen verschiedene Modifikationen vorgenommen werden.

Die Modifikation sowie die verfahrenstechnische Optimierung zweier Säsysteme bilden den Schwerpunkt des Projekts. Dazu werden marktübliche Säsysteme auf einem Sägerä­teprüfstand auf die Eignung zur Aussaat der Durchwachsenen Silphie getestet und optimiert. An verschiedenen Standorten werden die Säsysteme in Aussaatversuchen eingesetzt. Des Weiteren werden zur Überprüfung der optimalen Keimbedingungen Keimschalenversuche mit der sensorischen Überwachung von Bodenfeuchte und Bodentemperatur vorgenommen. Nach der Realisierung einer erfolgreichen Aussaat ist mit einer Einführung der Durchwachsenen Silphie in die landwirtschaftliche Praxis zu rechnen.



PROJEKTGRUPPE


PROJEKTFöRDERUNG

 

FNR


PROJEKTPARTNER

 

Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL)

N.L. Chrestensen Erfurter Samen- und Pflanzenzucht GmbH





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