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Prof. Dr. agr. habil Thomas Jungbluth

Prof. Dr. agr. habil Thomas JungbluthThomas Jungbluth (geb. am 1. Dezember 1953 in Frankfurt am Main)
studierte nach seinem Abitur an der Justus-Liebig-Universität Gießen erst Physik und anschließend Agrarwissenschaften bis er 1978 als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Horst Eichhorn am Institut für Landtechnik seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter aufnahm.
Nach seiner Promotion zum Dr. agr. im Jahre 1980 wurde er Assistent von Prof. Horst Eichhorn und übernahm Aufgaben in der Lehre und erste Leitungsfunktionen in Forschungsprojekten. 1984 wechselte Dr. Jungbluth an das renommierte Institut für Agrartechnik an der Universität Hohenheim zu Prof. Theo Bischoff mit der Funktion eines Assistenten und hegte erste Habilitationsabsichten. Beide „Doktorväter“ haben die Forschungsausrichtung und die Arbeitsweise von Prof. Jungbluth stark beeinflusst.
Mit der gerade erworbenen venia legendi wechselte Dr. Jungbluth 1989 an das Institut für Landtechnik auf die C3-Professur für „Verfahrenstechnik in der Tierproduktion und landwirtschaftliches Bauwesen“ der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Nach nur wenigen Monaten nahm Prof. Jungbluth im Jahre 1990 einen Ruf auf die gleichlautende C4-Professur in Hohenheim an, die er bis heute inne hat, wobei er in der Zwischenzeit zwei Rufe ablehnte.
Lange Listen von Promotionsprojekten und Publikationen können belegen, dass Prof. Jungbluth seit vielen Jahren zu den Spitzen-Forschern in seiner Disziplin gehört. Prof. Jungbluth hat neben seinen Aufgaben als Forscher und Hochschullehrer mehrere Ehrenämter, wobei die Präsidentschaft des KTBL hier besonders erwähnenswert ist. In dieser Funktion entwickelte sich ein großes Engagement für die wissenschaftlichen Zeitschriften seiner Disziplin, die „Agrartechnische Forschung“ und die „Landtechnik“.
Zu Prof. C.-H. Dencker und dem Bonner Institut für Landtechnik gibt es zahlreiche Verbindungen, die an dieser Stelle nur kurz angerissen werden können. Zum einen ist es der Systembegriff in der Verfahrenstechnik, der bei den Arbeiten von Prof. Jungbluth zahlreiche Parallelen zu Denckers Ansichten aufweist. Danach spielen bei Verfahrensbewertungen nicht nur technische Zusammenhänge eine Rolle; auch die Energieeffizienz, die Umweltwirkung und die Konsequenzen für die Arbeitssituation des Menschen sind angemessen zu berücksichtigen. Ebenfalls ist der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in Industrie, Beratung und landwirtschaftlicher Praxis ein wichtiges Anliegen von Prof. Jungbluth, das Dencker seinerzeit in gleicher Weise verfolgte.
Der Vorstand des Fördervereins der Landtechnik Bonn und der Haushaltstechnik Bonn verleiht Herr Prof. Thomas Jungbluth die Carl-Heinrich-Dencker Ehrennadel im Jahre 2013 für seine besonderen Verdienste im Bereich der systemorientierten Agrartechnik-Forschung, für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement und die gemeinsamen Aktivitäten beim Wissenstransfer an die Statusgruppen des Berufsstandes.

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